Energie sparen einfach gemacht

Wer sparen und zusätzlich die Umwelt schonen möchte, greift oftmals auf zu teure Sanierungen zurück. Diese können auch je nach Alter des Hauses bzw. der letzten Sanierung auch einen großen Vorteil besitzen, aber auch mit einfachen Mitteln, wie beispielsweise dem Austausch der Heizkörperthermostate kann schon Geld gespart und die Umwelt geschont werden.

Zwar ist dieser Austausch nur von sehr geringem Nutzen, dennoch ist er sofort spürbar. Wenn es um das Energiesparen geht, ist jeder gefragt. Egal ob es eine Komplettsanierung ist, oder nur der Austausch eines verkalkten Duschkopfes.

Wenn alle mithelfen werden auch kleine Veränderungen viel bewirken. Dies hilft der eigenen Brieftasche und auch der nächsten Generation.
In Deutschland werden ungefähr 85 Prozent des gesamten Energiebedarfs für Raumerwärmung und Warmwasser benutzt. Wenn man in diesen Bereichen versucht, Geld einzusparen, kann dies einen großen Nutzen bringen. Würde jeder ein Thermostat austauschen, würde dies bis zu 7 Prozent an Energiekosten für ein Jahr einsparen. Dies entspricht einem CO2-Ausstoß von ca. 5 Millionen Tonnen. Genau so viel wie bei 2,5 Millionen Autos in einem Jahr.

Hier erkennt man, dass auch die kleinsten Veränderungen große Wirkungen zeigen.
Nebenbei wird hier aber auch der Wohnkomfort gesteigert, da neue Thermostate viel präziser die Raumtemperatur überwachen und somit alle Räume immer in optimaler Temperatur halten.

Auch hilfreich kann ein hydraulischer Abgleich sein, wenn man diese vom Fachmann durchführen lässt, erhält man mit dieser kostengünstigen Maßnahme einen Spareffekt, welcher der Umwelt hilft.

Es gibt aber auch Hilfen, bei denen weder neue Gegenstände noch Ausgaben benötigt werden. Hier ist Planung gefragt, denn der größte Energiefresser im Haushalt, ist oftmals die Heizung. Diese verursacht vielmals mehr Kosten als wirklich nötig.
Man sollte beispielsweise daran denken, dass diese auch freistehen kann, um den Raum schnell und optimal zu wärmen. Andernfalls benötigt diese wesentlich länger, um den Raum aufzuheizen und natürlich wird somit nicht die höchstmögliche Temperatur erreicht, die auf der eingestellten Stufe realisierbar gewesen wäre.

Auch Stromfresser, die meist mit Technik zu tun haben gibt es in jedem Haushalt. Hierzu zählen Dinge, die schon veraltet sind und somit zu viel Strom verbrauchen, oder auch Geräte die generell viel Strom benötigen, die aber selten gebraucht werden. Man kann viele solcher Geräte finden, wenn man sie auch sucht. Am besten ist es die selten oder gar nicht genutzten Geräte abzuschalten und evtl. auch die häufig verwendeten Geräte nicht dauerhaft anzuschalten. Worauf man besonders achten muss ist das sogenannte „schein aus“. Dies sind Geräte, die man als ausgeschaltet betrachtet, da das Display oder der Knopf kein Licht oder ähnliches von sich gibt, aber dennoch heimlich an sind und Strom verbrauchen. Man erkennt solche Geräte oftmals an einem leisen Brummen und sollte diese am besten komplett vom Netz trennen, sofern man sie nicht benötigt. Auch Energieeinstellungen sollten beachtet werden, da viele Geräte wie Fernseher, Computer, Drucker und Smartphones mit Energiesparoptionen ausgestattet sind. Wenn man mit beispielsweise einem etwas dunkleren Bildschirm leben kann, dann kann auch hier Geld gespart werden.

Am besten ist es, beim Kauf neuer Produkte direkt auf die Energiewerte zu achten diese sind fast immer bei den Ausstellungsstücken abzulesen. Hier kann man fast bei jedem Produkt die Energiewerte vergleichen, die größten Energieverbraucher sind hier wohl TV, PC, Bildschirme, Kühlschränke Waschmaschinen etc. Achtet man hier auf einen guten Energieverbrauch, oder man überlegt sich frühzeitig, ein neues Gerät anzuschaffen, kann man hier viel Geld einsparen.

Eine weitere Hilfe wäre das Verwenden von Mehrfachsteckdosen. Schließt man hier PC, Leselampe, Drucker etc. an, werden somit abends beim Ausschalten der Steckdose alle Geräte abgeschaltet und somit können auch diese keinen Strom mehr verschwenden. Die Mehrfachsteckdose spart Zeit und hilft dabei, dass auch ständig alle Geräte aus sind und nicht eins vergessen wird. Am besten ist es, Geräte daran anzuschließen, die auch täglich verwendet werden.

Ein anderer wichtiger Aspekt, ist das Lüften, dies sollte auch regelmäßig durchgeführt werden. Nicht indem man das Fenster kippt, sondern indem man es einmal komplett öffnet und für ein paar Minuten den Raum mit frischer Luft füllt. Das ist das „Stoßlüften“. Das spart nicht nur Zeit beim Lüften, sondern auch Geld. Der Raum kühlt schneller ab, aber die Wände und Gegenstände bleiben durch das kurze Lüften noch warm. Somit kann der Raum mit der Heizung schneller wieder erwärmt werden. Anders ist es beim „Kipplüften“, hier benötigt der Raum sehr lange, um mit frischer Luft gefüllt zu werden, somit muss lange gelüftet werden, um den Raum mit frischer Luft zu füllen. Dies kühlt auf Dauer aber nicht nur die Luft im Raum, sondern auch die Wände und Gegenstände.
Wenn diese sich zusätzlich mit kühlen, dann benötigt die Heizung viel länger und somit auch mehr Energie um den Raum wieder auf eine angenehme Temperatur zu bringen.

Senkt man die Temperatur eines Raumes nur um 1 Grad kann das auf ein Jahr gesehen, bis zu 6 Prozent der Energiekosten ausmachen. Das bedeutet, so ziemlich jeder Versuch Energie und Kosten zu sparen, sind auch positiv für sich selbst und für alle anderen. Deshalb sollte man so viel Tipps wie möglich nutzen, bevor man damit beginnt, eine Komplettsanierung oder andere teure Maßnahmen am Haus durchzuführen, denn jeder Versuch kann helfen, auch wenn der Versuch einmal nichts oder nur wenig kostet.


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